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Gemeinschaftsgeschichte "Liebesroman"

#1 von Alexandra , 24.04.2008 15:32

Hallo liebe Forumer,

hier gilt das gleiche wie beim Krimi.
Schaut Euch einfach an was ich dort gepostet habe.
Titel wieder noch nicht vorhanden also noch gesucht.
Wieder Seiten im Wechsel.

Danke




Phantasie ist wichtiger als Wissen.

(Albert Einstein)

 
Alexandra

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Liebesroman (Titel???)

#2 von Monimohn , 27.04.2008 16:55

Die Kerze flackert leicht und lässt ihr Haar sanft silbern schimmern. Ihr Gesicht strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus.
Stille singt in dem kleinen Raum.
Frida liegt im Bett, bis zu den Ohren zugedeckt und lächelt. Die Augen leicht geschlossen.
Sie spürt den Kuss, den warmen Atem und hört ihn leis ihr flüstern: "Meine Schöne, meine Welt. Hab keine Angst..."
Frida sieht sich wie damals im Gras liegen.

Es zwitscherten die Vögel und Hellwig umarmte sie fest. Seine Muskeln spannten sich unter dem Hemd an und er roch so gut nach Wiese.
Die Sonne lachte ihnen und das Leben ringsherum verlor an Zeit und Raum.
Süß schmeckten seine Lippen, kraftvoll drang seine Zunge in sie ein. Wie ungestüm waren seine Hände und wie beruhigend die tiefe leise Stimme.
Sie vergaß das Gestern, das Blut des Heute und war nur in diesen einen Moment des Gefühls.
Heiss brannte die Sonne auf ihre nackten Beine und Schweiss tropfte von seiner Stirn auf ihre Wangen.
Nichts hörten sie, auch nicht das ferne Grollen von Motoren, bis es laut krachte und die Vögel nervös aufflogen.
Sie waren wieder gekommen. Die Flugzeuge mit ihren Bomben. Sie hatten beide in die Realität zurückgeworfen.
Rasch sprang Frida auf und ordnete ihre Bluse, rückte den Büstenhalter gerade und nahm ängstlich Hellwigs Hand.


********************

es macht die wüste schön, dass sie irgendwo einen brunnen birgt...antoinne de saint exupery

 
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zuletzt bearbeitet 27.04.2008 | Top

RE: Liebesroman (Titel???)

#3 von Eleonore , 01.05.2008 16:36

Fortsetzung:

Da wurde Frida durch das Zuschlagen der Haustüre aus ihrem Halbschlaf aufgeweckt, sie löste sich nur sehr schwer von den Bildern, die sie eben noch in ihrem Kopf hatte, von den Gefühlen, die soeben noch ihr Herz bewegten.
Wie lange war das nun schon her, was sie soeben im Traume sah, was fast schon real für sie war, denn irgendwie fühlte sie noch immer diesen heißen Kuss auf ihren Lippen. „Ach ja“ stöhnte sie leise vor sich hin, „warum ist es heute nicht mehr so? Wo ist unsere innige und heiße Liebe von damals nur geblieben?“

„Frida“ – hörte sie da Hellwig auch schon rufen, „Frida, bist du zu Hause?“

Schnell stand sie auf, zog sich die Jeans und eine Bluse über, zupfte ihr Haar zurecht, welches wirklich schon viele silberweiße Strähnen zeigte, zog den Lippenstift leicht nach und ging nach unten. „Hier bin ich Hellwig, ich hatte mich nur eine halbe Stunde hingelegt, ich war müde heute Nachmittag. Warte, ich mach uns gleich etwas zu Essen.“

Sie ging auf Hellwig zu, der immer noch seine Aktentasche in der Hand hielt und sie ganz verwundert ansah. „Gut siehst du aus, Frida, das ist mir schon lange nicht mehr aufgefallen, dieser Lippenstift steht dir verdammt gut. Komm her, lass dich küssen, dein Mund lockt meine Lippen.“ Er stellte schnell die Aktentasche in die Ecke, kam auf Frida zu, nahm sie ganz fest in seine Arme und küsste sie so innig, wie er sie schon lange nicht mehr geküsst hatte, sie spürte gar Verlangen aus seinem Kuss.
„Das ist wie damals, Hellwig“ sagte Frida dann, „genau, wie ich es vorhin geträumt habe. Weißt du noch?“
Hellwig konnte mit der Bemerkung von Frida natürlich nichts anfangen, wie sollte er auch, er konnte ja nicht wissen was sie gerade vor ein paar Minuten geträumt hatte. Außerdem hatte sie ihn jetzt aus der Stimmung gebracht und er fragte sie nur noch: „Was gibt es heute zu essen?“





Was wir wissen, ist ein Tropfen,
was wir nicht wissen - ein Ozean.
(Sir Isaac Newton)

 
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